Otto‑Ernst Fritsch
Letzte Worte in Kipsdorf
(Aufgenommen von Herrn Fritsch Lind niedergeschrieben am 25.12.1973)
IM MÄRZ BEGINNT ES….
Unter vielem anderen:
In einem März beginnt es… – das Endgeschehen, von dem in den Prophezeiungen und in der Bibel gekündet worden ist.
Es beginnt mit einer furchtbaren Seuche, die ganz plötzlich kommt und innerhalb von 3 Wochen zwei Drittel der Menschheit hinwegrafft. Erst dann erkennt die Menschheit, daß sie im Gericht steht, vorher nicht! Vorher nicht! Die Menschen werden dann zweifeln an der Gerechtigkeit Gottes, weil nur die sogenannten Guten von der Erde weggenommen werden. Alles nur Menschen, von denen Christus gekündet hatte, daß die Lauen ausgespien werden.
Es sind alles die Menschenseelen, die sich nicht entwickelt haben, die nicht gut genug sind, um eingehen zu können in das Reich der 1000 Jahre, aber auch nichtschlecht genug, um der Zersetzung anheimzufallen.
Die sogenannten guten Menschen, die aber auch nichts Gutes tun, weil sie keine Lichtsehnsucht haben. Unter die Menschen wird eine Verzweiflung kommen, wie sie sich kein Mensch vorstellen kann. Warum, so werden sie schreien, nimmt Gott nur die Guten von der Erde?
Zu Tausenden und Abertausenden werden die Menschen Selbstmord begehen, aber die Ärzte und Wissenschaftler haben auch dafür eine Erklärung! Es wäre ein ansteckender Bazillus oder Virus, den man noch nicht entdeckt habe. Und zu Tausenden und Abertausenden werden Menschen wahnsinnig, hervorgerufen durch die Strahlen des Lichtes Es kann auch sein, daß der Herr gesagt hatte, zu Hunderttausenden, daran kann ich mich nicht erinnern. Auch in diesem Falle wird die medizinische Wissenschaft behaupten, das wäre ein Virus, der sich in den Hirnen festgesetzt hat. Aber helfen kann kein Arzt der Welt!
Alle jene Menschenseelen, die in dieser Zeit fortgenommen werden von der Erde, sind noch nicht verloren. Sie haben Gelegenheit, auf anderen Planeten weiter zu reifen, bis auch dort das Jüngste Gericht beginnt. Die Erde ist der einzige Planet, wo Menschengeister mit verschiedener geistiger Reife zusammenkommen können. Es gibt noch andere Planeten, wo Menschengeister leben dürfen; aber die Erde ist der wichtigste Planet, wo alle Strahlungen von sämtlichen Schöpfungsteilen zusammentreffen. Wenn diese Lauen ausgespien sind, wie Christus sagte, dann erst beginnt der Endkampf.
Dann stehen sich zum ersten Male auf der Erde Licht und Dunkel direkt gegenüber. Und dieser Endkampf dauert nur ein paar Monate. Entsetzt fragte ich: „Irdische oder geistige Monate?“
Der HERR lächelte mild über so viel menschliche Dummheit: „Nein, nein, irdische Monate; „wenn es geistige Monate wären, so würde kein einziger Menschengeist in irdischer Gestalt lebend das Reich der 1000 Jahre erleben können.“
Ich kann Ihnen das Grauen nicht schildern, das dann in kurzer Zeit über die gesamte Menschheit hereinbricht. Dann ist scheinbar die gesamte Menschheit ohne GOTTES Hilfe. Es ist die Zeit, von der es heißt, daß GOTT sein Antlitz verhüllt. Aber jeder Gläubige kann getrost durch diese Zeiten wandern. GOTT ist bei jedem Menschen, der guten Willens ist, und jedem Menschen wird in dem Maße geholfen, wie er sich dem Lichte öffnet. Es gehen dann noch viele Menschen verloren, die gerettet werden könnten, aber diese waren im letzten Augenblick nicht wach. Und umgekehrt werden Menschengeister gerettet, die schon verloren waren; denn die rettende Sehnsucht hilft ihnen, und lichte Helfer können sie emporziehen.
Die letzte Phase des Gerichtes vollzieht das Dunkel selbst. Der dritte Weltkrieg würde diese Erde mit seinen furchtbaren Waffen vollkommen zerstören, wie es einstens Mallona traf. Aber GOTT greift dann selber ein!
Sie und kein Mensch brauchen zu verzagen, denn GOTT verläßt niemanden. Es ist umgekehrt, die Menschen haben sich gegen GOTT gewandt, darum kann ER ihnen nicht helfen. Gehen Sie nur unverzagt heran. Meine Liebe zu meinen Getreuen hilft allen, die mich suchen!
Ich fragte noch den HERRN: „In welchem Jahr wird das sein?“.
Da sagte der HERR lachend: „Das weiß ich auch nicht!“
Politisches Geschehen
Schon 1932 sprach der HERR von der Atombombe und ihrer Wirkung, 1939 von der Zeiteilung Deutschlands. Das russische Volk in seiner Gesamtheit ist das erste Volk dieser Erde, welches das Licht erkennt. Das amerikanische Volk wird das zweite sein, das in seiner Gesamtheit das LICHT erkennt.
Das deutsche Volk und das jüdische Volk aber sind die beiden letzten Völker, die das heilige Wort erkennen.
In der letzten Phase des Endgerichtes wird der Bolschewisrnus auf der ganzen Welt herrschen, dann aber rettet ein deutscher General vor der völligen Zerstörung. Vom deutschen Volk werden nur sehr wenige übrig bleiben!
Wörtlich: „Vom Osten kommt es, aber im Süden beginnt es!“ (Der Bolschewismus kommt vom Osten, aber in Arabien, Ägypten und lsrael beginnt es – „aber im Süden beginnt es“)
Nachdem die Lauen ausgespien sind, beginnt die Säuberung bei den Kreuzträgern! Diese wird furchtbar sein, denn kein Menschengeist kann gerettet werden ohne Demut! Nach der Säuberung ist dann der Kreis der irdischen Helfer, der Ring der Kreuzträger zum ersten Mal so, daß er steht wie ein Fels in der brandenden See. Und dann beginnt der Endkampf.
Wenn ich den HERRN richtig verstanden habe, brechen die Russen noch in Deutschland ein. Aber ein deutscher General wird den völligen Untergang der abendländischen Kultur verhindern.
Im Anfang nach dem Geschehen ist noch nicht gleich Friede, es wird an manchen Stellen noch ein Krieg aufflackern, aber das Gralsheer wird die Flammen im Keim ersticken. Nach dem Geschehen sind die Menschen dann noch nicht in der Lage, das HEILIGE WORT aufzunehmen. Im Anfang wird es noch Kirchen geben, aber auch andere Konfessionen, aber das Licht breitet sich nach dem Geschehen rascher aus als je, da alles Dunkel nicht mehr vorhanden ist.
Im Anfang wird es auch noch Mord und Verbrechen geben; aber im Reich der 1000 Jahre sind überall die Gesetze so streng und so hart, wie es sich heute kein Mensch vorstellen kann.
Es herrscht ja im 1000-jährigen Reich nicht mehr der Menschenwille, sondern der GOTTESWILLE.
Ob es die Menschheit in den 1000 Jahren lernt, sich loszuringen von der Materie, das vermag auch das Licht nicht vorauszusehen.
„Aber ich fürchte für die Menschheit!“
Stunde der heiligen Verkündung!
Die Menschheit will den, Beweis daß ich der ewige Mittler bin zwischen GOTT und der Menschheit, daß ich der von Christus verheißene Menschsohn bin! Diesen Beweis wird die Menschheit bekommen, mehr als es ihr lieb ist. Überirdische Zeichen werden von MIR künden. Ein großer Komet. Steine werden reden, denn in der letzten Phase des Gerichtes werden noch Ausgrabungen erfolgen, die beweisen, daß ich die Wahrheit bin und von GOTT komme und mit meinem Vater ewig verbunden bleibe.
Den letzten Beweis aber wird die Menschheit in den letzten Tagen bekommen, denn an einem einzigen Tage, in einer einzigen Stunde werden in allen Erdteilen, in allen Ländern; allen Städten, auf der ganzen Erde, Menschen auferstehen, die von mir künden müssen durch die Kraft des Lichtes.
Sie künden vom HEILIGEN BERG, vom heiligen Land Tirol, künden vom Menschensohn, künden von der Gralsbotschaft, vom HEILIGEN WORT! So etwas könnte kein einzelner Mensch organisieren (scherzend sagte der Herr: „Das könnte nicht mal der Göbbels.“)
Diese eine Stunde wird man später nennen:
„Die Stunde der Heiligen Verkündung!“
Vomperberg, am 25.12.1973
DIE LETZTE STUNDE…
Die letzte Stunde des Menschengeistes vor dem Eintritt in das Paradies ist die schwerste Stunde seines ganzen Seins, nicht nur seines letzten Erdenlebens oder der Zeit seiner Wanderungen durch die Ebenen, sondern die schwerste Stunde seines ganzen Seins von Anfang an.
Dann erlebt der Menschengeist noch einmal alles, was er falsch gemacht hat, und das wird das Furchtbarste sein, was er je erlebte. Noch einmal muss er alle Tiefen seines falschen Empfindens, Denkens und Handelns erleben.
Er wird bei diesem Erleben fast zusammenbrechen und das letzte Stäubchen seiner Eitelkeit wird abfallen. Dadurch ist er erst rein und reif, um in das Paradies eintreten zu dürfen, er schnellt empor in ein Reich der Freude, dessen Herrlichkeit niemand zu schildern vermag.
Kein Mensch ist so rein, daß er wert wäre, das heilige Wort zu empfangen! Es gibt keinen einzigen Menschen auf dieser Erde, der nur den hundertsten Teil von der göttlichen Kraft aufgenommen hätte!
In Kipsdorf sagte ich 1941 zum HERRN:
„Der HERR hat uns in der Botschaft alles gesagt was wir wissen müssen; aber eins hat uns der Herr nicht gesagt!“
Der HERR antwortete lachend: „Und was wäre das?“
„In der Botschaft steht nichts über die 144.000 Versiegelten!“
Der HERR schwieg eine kurze Zeit, und traurig sagte ER: Eigenartig, kein Ritter; kein Apostel oder Jünger hat mich danach gefragt Ihnen soll Antwort werden!“
Der HERR schwieg wiederum eine Zeit und wie weltentrückt sagte ER sehr leise: „Als Christus gemordet wurde, da herrschte unsagbare Trauer nicht nur im Göttlichen REICH, sondern überall in allen Schöpfungsteilen, wo lichte Geister waren. Da bat Parzival GOTT-VATER, daß er zur Zeit des Jüngsten Gerichtes auf der Erde wirken dürfte, damit das große Opfer von Christus nicht ganz umsonst ist. Diese Bitte hat GOTT-VATER mir gewährt.
Dieses göttliche Geschehen wurde in allen Schöpfungsteilen in einem geistigen Bild allen reinen Menschengeistern gezeigt. Und Millionen von demütig bittenden Menschengeistern erbaten von GOTT in heißem Flehen, daß auch sie im Endgericht auf Erden inkarniert werden dürften, um MIR und meiner großen Aufgabe zu helfen, GOTT zur Ehre.
Diese Bitte wurde aber nur Einigen, nur Wenigen gewährt. Das sind die 144.000 Versiegelten, die auserwählt waren und GOTT Treue gelobt hatten.
Lange, unendlich lange schwieg der HERR. ER war vollkommen entrückt; nach sehr langer Pause kehrte ER wieder zurück und sagte sehr leise und traurig: „Herr Fritsch, und wo sind die 144.000 Versiegelten geblieben, die jetzt im Endgeschehen hätten um mich sein sollen, als schützender Ring? Wo sind sie geblieben?“
Meines Wissens gab es ca. 200 Kreuzträger, als ich im September 1931 dazu kam, und meines Wissens gab es ca. 800 Kreuzträger, als am 11.03.1938 durch Hitlers Schergen der HERR verhaftet wurde. Ungefähr 600 Kreuzträger bekamen dadurch Zweifel am HERRN und am WORT und fielen ab. Viele wurden daraufhin erbitterte Feinde des HERRN, und ein Sturmflut von Haß und Schmutz und Niedrigkeit und unfaßbarer Gemeinheit brandete damals 1938 gegen den HERRN und Frau MARIA und Frl. IRMINGARD. Seitdem liegt ein Fluch GOTTES auf dem deutschen Volk.
1941 in Kipsdorf
Ich wußte, daß die ehemalige Jüngerin Iden Freitag, späterer Namen Iden Tietze, den Herrn vernichten wollte. Sie hatte wertvolle Kundgebungen, die sie im Zimmer des HERRN in SEINER Gegenwart hatte empfangen dürfen, Hitler in die Hand gespielt. In diesen Kundgebungen stand, daß alles Dunkel vernichtet wird, und daß danach sieghaft und strahlend IMANUEL die Herrschaft über die ganze Erdenmenschheit übernehmen wird. Das ist jedoch geistig gemeint! lden Freitag verstand es durch ihre Beziehungen zu Hitler, auf da vermeintliche Machtstreben von ABDRUSHIN aufmerksam zu machen. Deshalb schrieb ABDRUSHIN die Worte: Mein Ziel.
Je mehr sich der Kampf in Deutschland zuspitzte, der Kampf Licht und Dunkel (ich meine nicht die politischen Kämpfe – auch nicht den Krieg, sondern den Kampf des Dunkels gegen die lichten Streiter und Helfer des HERRN im Jenseits), desto mehr war der Herr auch irdisch in Gefahr.
Ich sagte zum HERRN 1941 in Kipsdorf, das letzte Mal von meinen sieben Besuchen beim HERRN: „HERR, es ist so furchtbar, daß ich es gar nicht sagen darf. Es besteht der Wille, daß der HERR beseitigt wird – es tut mir sehr leid, aber ich muß es sagen. Man will den HERRN ermorden!“
Der HERR war keineswegs überrascht oder erschrocken, sondern er sagte ganz ruhig: „Ich weiß es, Herr Fritsch, aber Sie brauchen sich deshalb keine Sorgen zu machen. (Ich hatte deshalb viele Nächte nicht mehr schlafen können.) „Ich weiß, die Absicht besteht, aber es kommt nicht dazu, mein VATER wird es zu verhindern wissen, es kommt aber nicht dazu!“ (Der HERR hatte sogar ein glückseliges Lächeln, eine Verklärtheit.)
„Gerne, sehr gerne würde ich gehen, aber ich bleibe solange, wie mein VATER es will!“
Später am nächsten Tag: Der HERR forderte mich auf, mit ihm einen Spaziergang zu machen, er dauerte weit über 2 Stunden, und in dieser ganzen Zeit erklärte mir der HERR, wie es später werden würde mit den Kasten, dem Staatswesen, der Justiz – es gibt keine Gefängnisse mehr, Erziehung, Kunst und vielem anderen. Zu meinem großen Leidwesen habe ich vieles einfach nicht verstanden, konnte gar nicht folgen.
Und da bei mir Unklarheiten darüber herrschen, kann ich es leider bei dem bestem Wollen nicht wiedergeben. Ich war damals sehr traurig und sagte erschüttert: „HERR, das kann ich gar nicht alles fassen, ich bin sehr traurig über dieses mein Unvermögen!“ Der HERR blieb stehen, sagte gütig, aber ernst und fest: „Jedes meiner Worte wird sich erfüllen!“ – Ich war sehr ergriffen und erschüttert – was ich dabei erlebte, vermag ich nicht in Worte zu kleiden.
Danach ging der HERR einige Zeit schweigsam und in sich gekehrt. In mir war eine tiefe Traurigkeit und Verzweifelung. Dann blieb der HERR plötzlich stehen in der Nähe vom Schweizerhaus, in der Erinnerung ist es mir, wir standen auf einer Anhöhe. Vom HERRN ging eine Traurigkeit aus, die so furchtbar war, als ob die Welt unterginge. Der HERR sagte sehr leise – wie abwesend – wie als ob er selbst nicht sprechen würde:
„Ich gehe nicht mehr zurück nach Tirol. Ich werde den Aufbau von der Burg aus leiten und die Berufenen von Zeit zu Zeit zu mir kommen lassen.“
Das war mir alles so unklar, und ich konnte es nicht begreifen, denn das Trigon gehört zusammen. Und die Gralsburg sollte doch in Tirol auf dem Heiligen Berg erstehen. Ich konnte mir das nicht erklären, aber den HERRN zu fragen, getraute ich mich nicht. Außerdem war zwischen dem HERRN und mir eine furchtbare Kluft. ER war ganz entrückt, obwohl ER körperlich neben mir stand. –
Diese Augenblicke waren mein schmerzlichstes Erleben, ich war dem Weinen nahe, aber ich beherrschte mich.
Dann sagte der HERR gütig: „Frau MARIA und Fräulein IRMINGARD kommen nun in eine Aufgabe, für die sie niemals vorgesehen waren.“ – Der Herr wiederholte: „für die sie niemals vorgesehen waren.!“
Nach einer kurzen Pause:
„Wer gegen Frau MARIA ist und gegen Fräulein IRMINGARD, ist auch gegen mich!“
Plötzlich war der HERR wieder ganz anwesend. ER nahm seine Hand, berührte mich leicht an der Schulter und sagte: „Kommen Sie, die hohen Frauen warten auf uns mit der Mahlzeit!“ – nachmittags in SEINEM Zimmer oben im ersten Stock sagte mir der HERR noch viele persönliche Dinge, auch meine Zukunft betreffend. SEINE letzen Worte an mich beim Abschied waren: „Ich werde immer bei Ihnen sein!“, dann sehr leise: Ich werde immer bei Dir sein!“
Eine Sternstunde der Menschheit (26.12.73)
Als am 11.3.1938 der HERR und Herr Friederich Halseband verhaftet wurden, sollte der HERR nach Deutschland ausgeliefert werden. Dort wollte man den HERRN, wie die Nazis sagen – liquidieren – beseitigen, ermorden.
Nur dem mutigen Eingreifen eines österreichischen Finanzbeamten ist es zu verdanken, daß dem HERRN kein Leid geschehen konnte. Als das Auto mit dem HERRN und 2 österr. Finanzbeamten und 2 hohen deutschen SS-Offizieren, die in Zivil waren, auf der Brücke, die über den Inn nach Schwaz führt, da befahl der eine SS-Offizier in barschem Ton dem Kraftfahrer: „So, jetzt fahren Sie nach links nach Kufstein, nach Deutschland.“
Der maßgebliche österr. Finanzbeamte sagte daraufhin energisch, „Nein, Sie fahren nach rechts, nach Innsbruck!“ Der Deutsche: „Nein, ich habe den Auftrag, den Verbrecher (er meinte damit den HERRN) nach Deutschland zu bringen!“
Es entstand ein heftiger Wortwechsel. Der Österreicher sagte: „Ob Herr Bernhardt ein Verbrecher ist, das behaupten Sie, das ist noch nicht erwiesen. Außerdem sind wir hier in Österreich, und da sind allein die österreichischen Behörden zuständig!“ Es wurde eine so heftige Auseinandersetzung, daß der österr. Beamte den Deutschen schließlich aufforderte, den Wagen zu verlassen. Aber der SS-Offizier lenkte dann ein, blieb und sagte: „Diesen Bernhardt nehmen wir sowieso mit; denn Österreich muß ihn an uns ausliefern!“
Der österr. Beamte entgegnete daraufhin: „Auch das muß erst in Innsbruck entschieden werden!“
Wie das Schicksal des HERRN und damit das Schicksal Deutschlands und der Menschheit verlaufen wäre, wenn der österr. Beamte nicht so energisch und mutig gewesen wäre, das weiß ich nicht zu sagen.
Aber auch Frl. IRMINGARD ist nicht außer Gefahr, solange das Dunkel noch herrscht.
Otto‑Ernst Fritsch