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Зов к духу

Das Manuskript der 1940/1941 von Abd-ru-shin geänderten Gralsbotschaft

Im Frühjahr 1998 wurde der o.g. Verfasser dieses Beitrags von der Adoptivtochter von Frau Irmingard Bernhardt, Frau Marga Gorski darüber informiert, dass ihre leibliche Mutter im Besitz einer Holzkiste ist, in der sich Dokumente befinden, die Abd-ru-shin seinerzeit in Kipsdorf einem weiblichen Jünger mit Wohnsitz in Ostberlin zur sicheren Aufbewahrung übergeben hatte. Nachdem diese Dame, die diese Holzkiste bis dahin jahrelang verwahrte, Frau Irmingard Bernhardt in den Achtziger Jahren mitteilte, dass sie wohl nicht mehr lange leben werde und dann nicht mehr auf diese Dokumente achten könne, wurde diese Kiste auf Anweisung von Frau Irmingard Bernhardt zu der in der DDR wohnenden leiblichen Mutter von Frau Marga Gorski geschickt. Ein Transport dieser Dokumente zum Vomperberg nach Österreich wurde zu der damaligen Zeit, lange vor der deutschen Wiedervereinigung, nicht riskiert.

Diese verschlossene Holzkiste gelangte im Herbst 1998 nach der Wiedervereinigung auf direktem Weg aus der ehemaligen DDR in die Wohnung von Frau Marga Gorski, die zu der Zeit nicht mehr in der Gralssiedlung Vomperberg lebte. Zur Öffnung der Kiste und Durchsicht des Inhaltes hatte mich Frau Marga Gorski eingeladen. Wir fanden zusammen mit anderen Dokumenten aus dem Besitz von Abd-ru-shin und Vortragsmanuskripten für die Urfassung der Gralsbotschaft sowie den Nachklängen auch die Durchschläge von Vortragsmanuskripten für die 1940/1941 von Abd-ru-shin geänderte Gralsbotschaft, die mit einer Schreibmaschine geschrieben waren und original handschriftlich korrigiert waren.

Vergleiche zwischen diesen Manuskriptseiten und der ersten nach dem Krieg herausgegebenen Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< zeigen, dass diese Vortragsmanuskripte einschließlich der handschriftlichen Korrekturen zum Druck der ersten nach Abd-ru-shins Tod herausgegebenen Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< verwendet worden sind.

Doch diese Dokumente zeigen auch, dass 22 Vorträge, die lt. der Vorgabe von Abd-ru-shin im Inhaltsverzeichnis zum Manuskript der >Gralsbotschaft Ausgabe letzter Hand< am Anfang der Gralsbotschaft stehen sollten, aufgrund eigenmächtiger Überlegungen der dafür Verantwortlichen nicht in die Gralsbotschaft übernommen wurden, sondern separat in dem Buch >Ermahnungen< veröffentlicht wurden. Dieses Buch ist nicht im Buchhandel erhältlich und wird auch nicht vom Verlag der Stiftung Gralsbotschaft angeboten; ist also für Suchende nicht erreichbar! Mit Folgen, die sich offenbar niemand vorstellen konnte.

Aus der Übereinstimmung zwischen den Vortragsmanuskripten und der Druckausgabe ist zu schliessen, dass es sich bei den in der erwähnten Holzkiste gefundenen Vortragsmanuskripten um die mittels Kohlepapier erstellten Durchschläge des >Manuskripts letzter Hand< handelt. Für einen eigenen Vergleich dieser Vortrags-Manuskripte mit den Vorträgen in der Gralsbotschaft >Ausgabe letzter Hand< werden diese Vortrags-Manuskripte hier veröffentlicht.

Wie haltbar ist die unzutreffende Behauptung, dass die Änderungen an der Urfassung der Gralsbotschaft einschließlich der Vorträge in den Nachklängen sowie die Streichungen aller Textstellen, die sich lt. Frau Maria Bernhardts Aussage direkt auf Abd-ru-shin´s Mission in irdischer Hinsicht sowie vieles bezüglich der unmittelbaren Auswirkun­gen des Gerichtes beziehen, erst nach Abd-ru-shin´s Tod erfolgten?

Derartige Behauptungen werden durch folgenden Sachverhalt eindeutig widerlegt:

Das >Manuskript letzter Hand< enthält die 37 Vorträge, die aufgrund der von Abd-ru-shin veranlassten umfangreichen Streichungen vollständig neu mit einer Schreibmaschine geschrieben wurden. Diese Manuskriptseiten wurden offensichtlich für den Druck der Gralsbotschaft >letzter Hand< bis auf die Korrektur echter Tippfehler verwendet.

Angenommen, man würde Frau Irmingard Bernhardt oder sonst jemandem unterstellen, diese 37 Vortragsmanuskripte nach dem Tod Abd-ru-shin´s geschrieben zu haben, dann wären diese Durchschläge der Manuskriptseiten nie in der Kiste mit anderen Dokumenten und Vortragsmanuskripten in Ostberlin gelandet und erst über 50 Jahre später aus der ehemaligen DDR nach Österreich gelangt. Denn bereits fünf Monate nach dem Ableben Abd-ru-shin´s ist Frau Irmingard Bernhardt mit Frau Maria Bernhardt und Frau Vollmann im Mai 1942 von Kipsdorf nach Bayern umgezogen. Man wird wohl kaum davon ausgehen, dass diese Durchschläge des >Manuskripts letzter Hand< und die sonstigen unersetzlichen Dokumente dann während des Krieges aus Bayern nach Ostberlin geschickt wurden und dann dort in die Holzkiste gelegt wurden!

Hiermit sollte ausreichend bewiesen sein, dass Abd-ru-shin selbst seine Gralsbotschaft >Im Lichte der Wahrheit< in den letzten beiden Jahren vor seinem Erdentod umfangreich überarbeitet hat. Kritik ist jedoch in folgender Hinsicht erforderlich:

Die ersten 22 Vorträge wurden aufgrund eigenmächtiger Überlegungen der dafür Verantwortlichen separat in dem nur eingeweihten Kreisen zugänglichen Buch >Ermahnungen< veröffentlicht und nicht lt. der Vorgabe von Abd-ru-shin im Inhaltsverzeichnis zum Manuskript der >Gralsbotschaft Ausgabe letzter Hand< an den Anfang der Gralsbotschaft gestellt!